Wir möchten unsere Gemeinde behutsam weiterentwickeln. Anstatt immer neue Flächen zu versiegeln, priorisieren wir die Aktivierung bestehender Flächen und Gebäude. Das leerstehende Areal am Ortseingang soll kein trister Anblick bleiben. Wir setzen uns für eine Nutzung ein, die wieder Wirtschaftskraft und sichere Arbeitsplätze direkt zu uns in den Ort bringt. Ob als Zentrum für moderne Start-ups, als Heimat für lokales Handwerk, Kleinunternehmer oder in Form von flexiblen Co-Working-Spaces – wir wollen einen Raum schaffen, in dem modernes Arbeiten und Tradition Hand in Hand gehen.
Ein „Haus der Generationen“, ein Herzstück für uns Flossenbürger. Die alte Schule ist ein Ort voller Erinnerungen, den wir behutsam in ein barrierefreies Mehrgenerationenhaus verwandeln möchten. Hier stellen wir uns ein lebendiges Miteinander vor. Ein Ort, an dem Kinderbetreuung, moderne Lernkonzepte, betreutes Wohnen und eine liebevolle Tagespflege unter einem Dach Platz finden. So schaffen wir eine soziale Mitte, in der sich Jung und Alt begegnen, unterstützen und gemeinsam den Alltag gestalten können.
Der leerstehende Gasthof am Ortsplatz könnte wieder zu dem werden, was er einmal war, ein lebendiger Treffpunkt in unserem Ort. Wir könnten ihn als „Bürgerstube“ neu beleben – zum Beispiel durch ein genossenschaftliches Modell, bei dem wir alle ein Stück weit Mitgestalter sein können. Ein Ort, an dem man zusammenkommt, sich austauscht und Dorfkultur spürbar wird.
Unsere Natur ist ein kostbares Gut und soll für uns alle ein Ort der Erholung bleiben. Wachstum bedeutet für uns nicht „höher, schneller, weiter“ oder immer mehr Besucher auf Kosten der Umwelt oder unserer Bürger. Vielmehr verstehen wir darunter die behutsame Steigerung der Lebensqualität für jeden Einzelnen. Wir wollen eine Entwicklung, die im Einklang mit unserer schönen Landschaft steht, damit unser Flossenbürg auch für künftige Generationen so lebenswert und liebenswert bleibt wie heute.